Was ist Photovoltaik?

Unter Photovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Sonnenenergie
in elektrische Energie mittels Solarzellen.

Und woher kommt der Name?

Der Name Photovoltaik stammt aus dem altgriechischen Wort phos „Licht“ und
der SI-Einheit für die elektrische Spannung, dem „Volt“.

Seit wann nutzt man Photovoltaik und wo?

Den photovoltaischen Effekt gibt es schon seit 1839, entdeckt durch den französischen
Physiker Alexandre Becquerel. Richtig erklärt wurde der Effekt von Albert
Einstein 1905, wofür er 1921 auch den Physik-Nobelpreis bekam. Seit 1954 hat man
das Element Silizium zum Produzieren von Zellen verwendet und erste Wirkungsgrade
von 4-6 % erzielt. In der Raumfahrt findet man seit 1958 große Anwendung
zur Energieversorgung von Raumflugkörpern, seit Anfang der 1980er Jahre hat man
auch die Möglichkeit der Nutzung auf der Erde erkannt, z.B. auf Dachflächen, auf
Freiflächen, bei Parkscheinautomaten und bei Taschenrechnern und ganz besonders
bei schlecht zu versorgenden Außen- und Randgebieten!

Was passiert bei der Photovoltaik genau?

Mit Hilfe des lichtelektrischen Effektes nehmen einzelne Solarzellen (Silizium), verbunden
zu einem Solarmodul oder mehreren Solarmodulen, das Sonnenlicht auf und wandeln
es durch Herauslösen von Elektronen (Elektronenfluss) in elektrische Energie um.
Es entsteht Gleichspannung, die man sofort nutzen oder mit Hilfe von Akkumulatoren speichern kann. Wenn man die Spannung im Eigenverbrauch nutzen oder in das öffentliche Netz einspeisen will, so muss man mit einem Wechselrichter den Gleich- in Wechselstrom umwandeln.

Warum nutzt man die Photovoltaik immer mehr?

Die Energiekrise in den 1970er Jahren, technische Fortschritte, gestiegenes Umweltbewusstsein und wirtschaftliche Fördermaßnahmen machen die Nutzung für den Privathaushalt immer interessanter. Finanzielle Anreize liefern das 100.000- Dächer-Programm und das Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG). Führend bei der Nutzung der Photovoltaik sind Länder wie Deutschland, Japan und die USA.

Wie lange kann ich die Kraft der Sonne nutzen?

Seit Millionen von Jahren liefert die Sonne Energie, die wir kostenlos und zuverlässig nutzen können. Sie gilt als nicht verbrauchbare Energiequelle und deshalb kann man die Sonnenkraft rein theoretisch noch ewig nutzen.

Allerdings beträgt die Haltbarkeit einer Photovoltaikanlage nur ca. 25 bis 30 Jahre und der Wirkungsgrad der Anlage sinkt nach ca. 18 Jahren.

Die Nutzung der Anlage, egal ob Eigenverbrauch oder Einspeisung ins öffentliche Netz, wird vom Netzbetreiber über das EEG mit einer festgelegten Vergütung über 20 Jahre garantiert.

Wie viel Dachfläche muss ich bereit stellen?

Mit ca. 50 qm Dachfläche decken Sie den Strombedarf einer 4-köpfigen Familie im Jahr, das entspricht etwa 4,5 kWp bei optimalen Bedingungen und einer Anlagenleistung von ca. 800 – 1100 kWh, nach oben hin gibt es aber keine Begrenzung.

 

 

 

 

 

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